Galater 5: 16 – 26
Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so dass ihr nicht das tut was ihr wollt. Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich es schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.
Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden.
Auf meinen letzten Beitrag erhielt ich einen Kommentar, in dem behauptet wurde, dass Christen keine besseren Menschen sind. Wenn man jetzt alle Menschen hernimmt, die von sich behaupten, Christen zu sein, dann muß ich zugeben, dass dieser Kommentar durchaus seine Berechtigung hat.
Ist aber jeder der es von sich behauptet auch tatsächlich ein Christ? Ich besuche wöchentlich einen Hauskreis, mit etwa zehn Personen und bei einigen wenigen sehe ich, dass Sie in ihrem Leben tatsächlich die, wie Paulus schreibt, Früchte des Geistes wirken lassen. Dennoch behauptet jeder in diesem Kreis von sich, ein Christ zu sein.
Von Jesus haben wir erfahren, dass in jedem Gläubigen der heilige Geist gegenwärtig ist, der für sie die Kraft zu einem Gott wohlgefälligen Leben ist. Jeder wahre Christ, der durch die Kraft des heiligen Geistes lebt, wird in seinem Leben ein gerechtes Verhalten vorleben. Die Sünden charakterisieren alle unerlösten Menschen, die unter den kraftlosen Geboten des Gesetzes leben, das nur zu sündigem Verhalten führt.
Die Frucht des Geistes von denen Paulus spricht, sind geistliche Charaktereigenschaften, die nur solche kennzeichnen, die durch Glauben an Christus zu Gott gehören und den heiligen Geist Gottes haben.
Z i t a t :
Wenn ein Christ durch die Kraft des heiligen Geistes lebt und dessen Frucht bringt, braucht er kein äußerliches Gesetz, um Gott wohlgefällige Charakterzüge und Verhaltensweisen an den Tag zu legen (vergl. Röm 8,4). von John Mac Arthur
Ich bin also noch immer der Meinung, das ein wahrer Christ mit Sicherheit keine Kinder und junge Menschen mißbraucht. Eine Kirche in der dann Solche auch noch zu Würden kommen, ist nach meiner persönlichen Meinung mit Sicherheit keine Kirche Gottes.
